Hohe Spritpreise setzen die US-Regierung unter Druck. Präsident Donald Trump treibt deshalb eine aggressive Energieoffensive voran – doch an den Tankstellen kommt davon bislang wenig an.
Mit neuen Maßnahmen will Trump die heimische Öl- und Gasproduktion deutlich steigern. Ziel ist es, die Preise zu drücken und die Abhängigkeit von globalen Märkten zu reduzieren. Doch genau hier liegt das Problem.
Preise bleiben hoch trotz politischem Druck
In den USA liegt der durchschnittliche Benzinpreis derzeit bei über vier Dollar pro Gallone – deutlich höher als im Vorjahr. Für viele Haushalte ist das eine spürbare Belastung.
Der Grund: Der Ölpreis wird nicht nur durch nationale Politik bestimmt, sondern vor allem durch globale Entwicklungen. Konflikte im Nahen Osten und knappe Liefermengen treiben die Preise weiter an.
Konflikt zwischen Versprechen und Realität
Trump setzt darauf, dass mehr Förderung im Inland schnell zu sinkenden Preisen führt. Experten sehen das jedoch skeptisch. Neue Förderprojekte brauchen Zeit, während der Markt sofort auf Krisen reagiert.
Innerhalb der Regierung gibt es zudem unterschiedliche Einschätzungen, wann sich die Lage entspannen könnte. Während einige auf kurzfristige Effekte hoffen, rechnen andere erst in den kommenden Jahren mit spürbaren Entlastungen.


