LIVETICKER:
16:55 Uhr:
Till Backhaus hat drei Maßnahmen bekannt gegeben. Zur Stabilisierung und Aktivierung soll der Wal mit 2,5 Kilogramm Fisch gefüttert werden – die Genehmigung erfolgte umgehend, die Makrelen sind bereits eingetroffen. Aufgrund der Sonneneinstrahlung wird Timmy weiterhin mit feuchten Tüchern gekühlt. Zusätzlich ist geplant, mit großen Quadern („Bigbags“) eine Art Stützkorsett zu errichten, um zu verhindern, dass Timmy weiter in die flache Zone abrutscht.
16:52 Uhr:
Ein GPS-Tracker wurde angebracht. Parallel wird versucht, den Wal in ein tieferes Becken zu bringen, das derzeit von Helfern ausgehoben wird – damit er nicht unter dem Gewicht seines eigenen Körpers verendet.
16:15 Uhr:
Zwei Taucher befinden sich erneut beim Wal, als dieser plötzlich heftig reagiert. Er schlägt mehrmals mit seiner Schwanzflosse und den Flippern, woraufhin sich die beiden Retter zunächst etwas zurückziehen. Fortschritte erzielte Timmy durch diese Aktion jedoch nicht.
12:30 Uhr:
Laut „Bild“ planen die Helfer, Timmy im Laufe des Tages mit einer energiereichen Mischung aus Shrimps und Hering zu füttern, um ihm genug Kraft für die letzten Meter in Richtung Atlantik zu geben.
12:25 Uhr:
Jenna Wallace, die eigens zur Unterstützung eingeflogen wurde, hat sich in einem ausführlichen Statement zu Wort gemeldet. Nach ihrer vorzeitigen Abreise erhebt sie schwere Vorwürfe gegen Beteiligte der Rettungsaktion und macht Verstöße gegen Absprachen mitverantwortlich für das bisherige Scheitern.
12:19 Uhr:
Die Lage ist äußerst kritisch: Mit sinkendem Wasserstand lastet Timmys enormes Körpergewicht zunehmend auf seinen inneren Organen. Die Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck, um ihn zu entlasten.
11:33 Uhr:
Mehrere Taucher sind derzeit bei Timmy im Einsatz und versuchen, den Sand unter seinem Körper gezielt auszuspülen.
11:04 Uhr:
Für morgen wird ein weiterer Pegelrückgang von rund 30 Zentimetern erwartet. Umso wichtiger ist es, Timmy heute entweder zu befreien oder den Untergrund so weit auszuspülen, dass er tief genug liegt und größtenteils unter Wasser bleiben kann.
10:36 Uhr:
Nach Informationen von DER WESTEN ist der ursprüngliche Luftkissen-Plan an Timmys aktueller Position nicht mehr realisierbar. Stattdessen wird nun offenbar erwogen, mit Bagger und Rohr eine Grube auszuheben, damit sich der Buckelwal eigenständig freischwimmen kann.
9:45 Uhr:
Auch eine Stunde später hat sich an der Lage nichts geändert. Zwischendurch waren Taucher und Boote der DLRG bei Timmy, um nach ihm zu sehen – doch er bewegt weiterhin hilflos seine Flosse.
8:47 Uhr:
Die Bilder gehen nahe: Immer wieder ist Timmys Flosse zu sehen, wie er sie im Wasser bewegt. Es wirkt, als versuche der Buckelwal, sich fortzubewegen oder seinen Körper feucht zu halten. Dennoch bleibt er weiterhin regungslos an Ort und Stelle.
8:34 Uhr:
Laut „Bild“ kommt es zu massiven Spannungen im Helferteam. Bereits am Montag hatte Tierärztin Jenna Wallace den Einsatzort verlassen. Am Dienstag zieht nun auch Pressesprecherin Christiane von Gregory Konsequenzen und tritt zurück. Sie begründet dies mit fehlender professioneller Zusammenarbeit und Entwicklungen, die nicht mehr den gemeinsamen Standards entsprächen.
8:14 Uhr:
Immer wieder hebt Timmy seine linke Flosse aus dem Wasser – ein Bild, das die Diskussion weiter anheizt.
7:28 Uhr:
Die Lage bleibt dramatisch: Der Wasserstand sinkt, Timmy zeigt weiterhin keine Fortbewegung.
6:02 Uhr:
Unter Experten herrscht Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Während einige vor zusätzlichen Eingriffen warnen, da diese lebensgefährlich sein könnten, halten andere es für schwer vertretbar, den Wal sich selbst zu überlassen.
Montag, 20.04.2026
18:42 Uhr:
Die Situation kommt wieder in Bewegung. Immer mehr Boote und Jetskis sammeln sich um Timmy, auch die Taucher sind weiterhin im Einsatz. Die Hoffnung: Den geschwächten Wal doch noch zum Weiterschwimmen zu bewegen.
18:05 Uhr:
Seit einiger Zeit sind erneut zwei Taucher bei Timmy im Einsatz. In sicherem Abstand wartet ein Boot der DLRG.
17:10 Uhr:
Die Gurte wurden wieder an Land gebracht. Ein kurzfristig entwickelter Plan der Retter ist von der Amtstierärztin untersagt worden und damit hinfällig. Stattdessen soll nun wieder der ursprüngliche Ansatz verfolgt werden: Timmy auf eine Plane zu bringen und anschließend ins offene Meer zu ziehen.
15:20 Uhr:
Doch die Atempause ist trügerisch. Mit jeder Minute sinkt der Pegel weiter und die Zeit wird für Timmy zum Feind. Verliert er die schützende Schicht unter seinem Bauch, drohen durch das massive Eigengewicht auf dem harten Grund lebensgefährliche Verletzungen.
13:45 Uhr:
In einem Statement stellt Till Backhaus klar, dass Timmy „ausdrücklich nicht“ auf einer Sandbank festliegt – der Wal „floatet“. Nach fast drei Wochen mit wenig Bewegung habe er heute bereits enorme Kräfte mobilisiert und müsse nun neue Energie sammeln.
13:06 Uhr:
Backhaus bewertet die Lage insgesamt gelassen. Seiner Einschätzung nach ist Timmy nicht gestrandet, sondern legt lediglich eine Ruhepause ein.
12:21 Uhr:
Wie es nun weitergeht, ist unklar. Rettungskoordinatorin Karin Walter-Mommert erklärte dem NDR, man wolle Timmy gegen Mittag erneut „mobilisieren“. Dafür sei jedoch zunächst eine Genehmigung des Umweltministeriums erforderlich.
11:19 Uhr:
Weiterhin keine Bewegung bei Timmy. Alles deutet darauf hin, dass der Buckelwal erneut auf einer Sandbank feststeckt
10:29 Uhr:
Die Anspannung wächst. Seit geraumer Zeit hat sich Timmy nicht mehr weiterbewegt – deutlich länger als bei seinen bisherigen Pausen. Es stellt sich die Frage, ob er erneut festsitzt.
10:08 Uhr:
Die Lage wirkt zunehmend kritisch. Timmy legt längere Stopps ein und schwimmt wiederholt in die falsche Richtung. Umweltminister Till Backhaus spricht von möglichen Orientierungsproblemen.
9:26 Uhr:
Timmy kämpft sich langsam voran, muss jedoch immer wieder pausieren. Der einzige Weg in Richtung Atlantik führt durch eine schmale Fahrrinne – ob er dieses Nadelöhr passieren kann, bleibt ungewiss.
8:32 Uhr:
Laut „Bild“ geht Till Backhaus davon aus, dass der Wal in die richtige Richtung gelenkt wurde. Dass Timmy sich eigenständig in Bewegung setzte, bezeichnet er als „Glücksmoment“. Weitere Boote wurden angefordert, um ihn auf Kurs zu halten.
8:18 Uhr:
Timmy wirkt unschlüssig. Er ändert mehrfach die Richtung, schwimmt mal nach links, dann nach rechts, unterbricht immer wieder und dreht erneut um. Die Begleitboote bleiben dicht an seiner Seite.
8:00 Uhr:
Zwei Schlauchboote eskortieren Timmy durch die Bucht. Gegen die Strömung arbeitend, bewegt er sich langsam vorwärts und stößt regelmäßig Luft aus. Die Helfer versuchen, ihm den Weg ins offene Meer zu weisen.
7:22 Uhr:
Am frühen Montagmorgen kommt plötzlich Bewegung in die Situation: Der Buckelwal beginnt eigenständig zu schwimmen und bewegt sich aktiv gegen die Strömung. Die Hoffnung wächst, dass er den Weg in die Freiheit finden könnte.
Sonntag, 19.04.2026
20:06 Uhr:
Während Anwältin und Tierärztin in der Pressekonferenz noch Hoffnung äußern, dass der steigende Wasserpegel Timmy zur Selbstbefreiung bewegen könnte, zeigt sich Walter Gunz zunehmend frustriert. Klar ist: Am Sonntag wird es keinen weiteren Rettungsversuch geben. „Wir können ja nicht“, erklärte er gegenüber der dpa.
Gemeinsam mit Karin Walter-Mommert finanziert Gunz die Aktion, sieht das Team jedoch durch die aktuellen Bedingungen ausgebremst. Der gestiegene Wasserstand mache das Anbringen der Pontons und eine kontrollierte Begleitung unmöglich. „Gestern hätten wir die richtige Wasserhöhe noch gehabt – heute sind es plötzlich 70 Zentimeter mehr.“
Gunz sieht die Rettungsmission damit wieder am Anfang: Der Wal nehme wahr, dass er sich frei bewegen könne, wodurch fraglich sei, ob er sich überhaupt noch lenken lasse. Das ursprünglich geplante Konzept sei so nicht mehr umsetzbar. Zudem kritisiert er erneut bürokratische Verzögerungen, die „eineinhalb bis zwei Tage gekostet“ hätten. Sein Fazit: „Jetzt brauchen wir ein Wunder.“
17:32 Uhr:
Der Schlepper „Robin Hood“, der Timmy zurück in die Nordsee ziehen soll, liegt weiterhin im Hafen. Entsprechend dürfte es noch dauern, bis der Wal auf den Ponton verladen wird.
16:15 Uhr:
Till Backhaus erwartet steigenden Wasserstand und Wellengang, was Timmy zur Bewegung bringen könnte. In dem Fall soll er eventuell mit einem GPS-Sender ausgestattet werden, um ihn weiter zu verfolgen.
16:11 Uhr:
Für jede Maßnahme ist eine behördliche Genehmigung erforderlich. Backhaus betont, man handle zügig und unterstütze das Vorgehen: Maßnahmen würden geduldet, sofern sie dem Tierwohl dienen.
16:05 Uhr:
Backhaus äußert sich zum Zustand des Wals: Timmy lebe, atme und werde von fünf Veterinären überwacht. Sein Zustand sei den Umständen entsprechend stabil, er zeige klare Aktivität. Man werde ihn weiter begleiten – „lebend und auch im Worst Case“.
13:55 Uhr:
Die Rettung von Timmy gewinnt an Dynamik. Das Schleppschiff ist in der Bucht angekommen, zudem soll laut „Bild“ eine Wal-Expertin aus Hawaii eingetroffen sein. Wie es konkret weitergeht, bleibt unklar. Auch die geplante Route in Richtung Atlantik wird aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht öffentlich gemacht.
12:33 Uhr:
In der Bucht vor der Insel Poel spitzt sich die Lage zu. Zwei Taucher sind inzwischen im Wasser und arbeiten offenbar mit einem Netz. Laut „Bild“ wurde Timmy zuvor sein geplantes „Reisebett“ gezeigt, auf dem er später transportiert werden soll.
10:24 Uhr:
Laut „Bild“ liegen im Hafen von Kirchdorf die Traversen bereit, an denen das Netz für Timmy befestigt werden soll. Zuvor müssen sie noch an den Pontons montiert werden. Das Rettungsteam stimmt sich aktuell mit den Behörden ab, ein konkreter Ablauf bleibt jedoch unklar. Im Livestream ist weiterhin zu sehen, wie Timmy ruhig in der Bucht liegt, während im Hintergrund die Bagger arbeiten.
8:21 Uhr:
Walter Gunz kritisiert Verzögerungen bei der Rettung von Wal Timmy. Zusammen mit Karin Walter-Mommert finanziert er die Aktion, sieht sie aber durch Bürokratie ausgebremst: „Wir liegen einen Tag zurück“, sagte er „Bild“. Dadurch sei die Rettung gefährdet. Auch Till Backhaus gerät in die Kritik.
7:25 Uhr:
Seit Donnerstag (16. April) läuft die Rettungsaktion für den Ostsee-Wal Timmy in der Wismarer Bucht vor der Insel Poel. Nachdem die Arbeiten gestern nur langsam vorangekommen sind, soll heute deutlich mehr passieren. Laut „Bild“ ist für 9 Uhr folgender Ablauf geplant: Vier Schwimmpontons (je 12 × 3 Meter) werden zu Timmy gebracht, während parallel ein letztes Stück der Fahrrinne ausgebaggert wird. Anschließend soll der Wal mithilfe von Luftkissen angehoben und in ein Netz gelegt werden. Dieses wird dann an einer zuvor errichteten Ponton-Konstruktion befestigt, um Timmy schließlich in Richtung Nordsee zu schleppen.
Samstag, 18 .April
17:40 Uhr:
Auf Nachfrage nach einem konkreten Zeitplan bleibt die Tierärztin eine klare Antwort schuldig. Zwar existiere ein solcher Plan, man habe sich jedoch bewusst entschieden, ihn nicht öffentlich zu machen. So wolle man externen Druck vermeiden – auch, weil die Maßnahmen regelmäßig an den Gesundheitszustand des Wals angepasst und jeweils neu genehmigt werden müssten. „Wir wären selbst gerne schon weiter“, erklärt sie. Fest stehe jedoch: „Heute wird es keinen Transport mehr geben.“
17:38 Uhr:
Heute habe man versucht, das Maul des Tieres zu untersuchen, um zu prüfen, ob sich Netzreste in den Barten befinden. Dieser Versuch sei derzeit jedoch „nicht durchführbar“ gewesen.
17:33 Uhr:
In der Pressekonferenz äußert sich Tierärztin Janine Bahr van Gemmert zum Zustand des Wals Timmy und zu den weiteren Maßnahmen. Aktuell bereite man zusätzliche Schritte zur Rettung vor, etwa das Freispülen der Rinne. „Das gestaltet sich äußerst schwierig, da jede Maßnahme genehmigt werden muss“, so die Medizinerin. Zugleich weist sie Kritik von außen zurück: „Der Vorwurf, hier werde dilettantisch gearbeitet, ist nicht zutreffend. Wir geben unser Bestes (…) Natürlich ist bereits viel Zeit vergangen, aber wir sind uns im Team – sowohl Tierärzte als auch Biologen – einig: Er hat eine reale Chance, es zurück ins offene Meer zu schaffen. Momentan wirkt er sehr lebendig.“
15:32 Uhr:
Inzwischen wurde eine Saugglocke ins Wasser gelassen, um Timmy freizuspülen. Außerdem soll ein Taucher mehrfach zum Wal abgetaucht sein und dabei einen „Gegenstand“ aus dem Wasser geholt haben, wie ein „Bild“-Reporter beobachtete. Ob es sich dabei um den gefährlichen Haken aus Timmys Maul handelt, ist bislang unklar.
14:52 Uhr:
Nach Informationen der „Bild“ kam es zuletzt immer wieder zu Verzögerungen, offenbar weil notwendige Genehmigungen zunächst von den Behörden eingeholt werden mussten. Inzwischen geht es langsam weiter: Helfer wollen nun versuchen, Timmy ins Maul zu schauen, um zu prüfen, ob sich noch Reste des Geisternetzes darin befinden.
Wie das ablaufen soll? Berichten zufolge wollen die Einsatzkräfte den rund 12 Meter langen Wal mit Futter dazu bewegen, sein Maul zu öffnen. Gleichzeitig befinden sich Taucher direkt bei Timmy. Ob der Versuch gelingt, ist derzeit noch unklar.
14:03 Uhr:
Am Donnerstag (16. April) wurde bekannt, dass eine Tierärztin aus Hawaii (USA) zur Unterstützung anreist. Im Gespräch mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erfuhr DER WESTEN jedoch, dass die US-Amerikanerin zunächst keine Zulassung für die Ausübung des tierärztlichen Berufs in Europa hatte. Inzwischen wurde dafür eine Ausnahme geschaffen: Laut „Bild“ hat das Schweriner Umweltministerium der von einer Initiative aus Hawaii entsandten Tierärztin Jenna Wallace eine befristete Arbeitserlaubnis erteilt. Dabei handelt es sich um eine Sonderregelung für Tierärzte aus dem Ausland.
13:22 Uhr:
Nachdem sich die Rettungsinsel mitsamt Bagger an Timmy herangearbeitet hat, ist die Aktion ins Stocken geraten. Seit über einer Stunde passiert kaum etwas. Das Transportnetz befindet sich inzwischen im Wasser, doch darüber hinaus gibt es wenig Fortschritt. Einige Helfer sitzen auf Stand-up-Paddles vor Timmy und beobachten den Wal, der aktuell einen vergleichsweise ruhigen Eindruck macht.
11:50 Uhr:
Seit rund 30 Minuten passiert kaum etwas. Immerhin hat sich die Rettungsinsel, unterstützt von einem Bagger, weiter an Wal Timmy angenähert. Im Livestream ist zu sehen, wie auf den Pontons ein Netz ausgebreitet wird. Timmy selbst ist inzwischen vollständig mit Tüchern bedeckt, die laut „Bild“-Informationen mit Zinksalbe bestrichen sind, um die rissige Haut zu behandeln. Insgesamt geht es nur schleppend voran.
11:19 Uhr:
Wie bereits am Freitag (17. April) nähern sich Retter auf einem Stand-up-Paddle dem Buckelwal. Ausgerüstet mit Tüchern versuchen sie erneut, Timmy abzudecken. Laut „News5“ ist die interne Besprechung inzwischen abgeschlossen – wann es ein offizielles Statement gibt, bleibt jedoch offen.
10:45 Uhr:
Nach Angaben von „News5“ sind inzwischen Boote der DLRG auf dem Weg zu Timmy. Konkrete Maßnahmen sind weiterhin nicht bekannt. Die Rettung verzögert sich zusätzlich, da eine ausführliche Abstimmung zwischen dem Einsatzteam und Minister Till Backhaus geplant ist. Derzeit finden keine aktiven Arbeiten statt.
8:34 Uhr:
Die beiden Unterstützer der Wal-Rettung, Walter Gunz und Karin Walter-Mommert, haben sich im Gespräch mit „Bild“ zu der Aktion geäußert. Walter-Mommert betonte, dass sich ein solcher Einsatz nicht vollständig planen lasse. „Über die Kosten entscheidet allein der Wal – nicht wir“, erklärte sie. Außerdem sagte sie, dass die Ereignisse rund um den Wal „Timmy“ in Deutschland eine Art kollektives Trauma ausgelöst hätten. Ihr Anliegen sei es, dem hilflosen Tier zu helfen.
Darüber hinaus äußerte sie den Wunsch, dass der Wal Freiheit erlangt – „egal, ob im Ozean oder im Himmel“. Sie ergänzte: „Freiheit ist das höchste Gut.“ Gunz zeigte sich zuversichtlich und hofft, dass der Wal die Zuneigung der Menschen wahrnimmt.
7:24 Uhr:
Am frühen Samstagmorgen stehen Einsatzkräfte erneut bereit, um den nächsten Rettungsversuch für den vor der Insel Insel Poel gestrandeten Buckelwal zu begleiten. Im Hafen von Kirchdorf stimmt sich Henning Remus, Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg, mit seinem Team ab.
Ausgestattet mit Ferngläsern gehen die Mitarbeitenden an Bord eines Polizeiboots, um den Einsatz auch vom Wasser aus zu überwachen. Laut Remus sind mehrere Behörden beteiligt. Ob Umweltminister Till Backhaus vor Ort sein wird, ist derzeit unklar.
2:20 Uhr:
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht die private Rettungsinitiative kritisch. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass die Chancen gering seien, den Wal erfolgreich zurück in die Nordsee zu bringen. Selbst wenn dies gelinge, sei fraglich, ob das geschwächte Tier überleben könne. Er geht davon aus, dass der Wal dort sterben könnte.
Auch bei einem möglichen Weiterzug in den Atlantik schätzen Experten die Überlebenschancen als sehr gering ein.
Freitag, 17.04.2026
19:08 Uhr:
Der geplante Rettungsversuch für den vor der Insel Poel gestrandeten Wal wird frühestens am Samstag fortgesetzt. Am Freitag habe man zunächst mit Probespülungen begonnen, erklärte Fred Babbel, Leiter des von einer privaten Initiative beauftragten Tauchunternehmens.
„Wir bringen jetzt alles in Position, sichern die Arbeiten für die Nacht – und morgen früh geht es weiter“, so Babbel.
Geplant ist, den Bereich freizuspülen, in dem später Pontons platziert werden. Diese sollen so angeordnet werden, dass eine freie Fläche von etwa sechs mal zwölf Metern entsteht. „Darin wird sich der Wal aufhalten“, erklärte Babbel.
Seinem Eindruck nach geht es dem Tier aktuell vergleichsweise gut: „Er hat sich heute sogar einmal komplett gedreht.“ Ziel ist es, den Wal auf einer Plane zwischen den Pontons in Richtung Nordsee zu transportieren.
17:26 Uhr:
Die Arbeiten haben begonnen: Mit einem Spezialgerät wird derzeit Sand und Schlick unter dem Wal entfernt. Beteiligte der Rettungsaktion erklärten gegenüber „Bild“, dass so Platz für Luftkissen geschaffen werden soll.
Diese sollen Timmy leicht anheben, damit ein Transportnetz unter ihm angebracht werden kann – ein Schritt, der voraussichtlich erst morgen erfolgen wird.
Der Wal zeigt derweil immer wieder Aktivität und bewegt regelmäßig seine Schwanzflosse.
15:45 Uhr:
Während die Rettungsaktion läuft, hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit einer juristischen Einordnung zu Wort gemeldet.
Er stellt klar: „Das Land hat keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt – und konnte eine solche auch nicht erteilen, da es dafür keine rechtliche Grundlage gibt.“ Ihm sei wichtig, „hier für Klarheit zu sorgen“.
Die Aktion wird demnach aktuell lediglich geduldet. Ausschlaggebend sei gewesen, ob dem Tier durch die Maßnahmen zusätzliche, unzumutbare Leiden entstehen könnten. Das vorgelegte Konzept verfolge einen vorsichtigen Ansatz, weshalb aus rechtlicher Sicht kein Anlass bestanden habe, die Rettung zu untersagen.
Gleichzeitig betont Backhaus, dass sich der Wal weiterhin in einer „sehr sensiblen Situation“ befinde. Die Maßnahmen würden daher genau beobachtet und könnten im Notfall jederzeit gestoppt werden.
13:49 Uhr:
Nun ist klar, warum sich die Rettungsmaßnahmen bislang verzögert haben: Timmy hatte sich offenbar in einem abgerissenen Schlauchstück der Sprinkleranlage verfangen, die ihn seit Tagen vor dem Austrocknen schützt. Inzwischen konnte er daraus befreit werden.
Ob noch heute mit der geplanten Unterspülung des Buckelwals begonnen werden kann, ist derzeit jedoch ungewiss.
13:35 Uhr:
Etwa 100 Meter vom Wal entfernt liegt eine Schwimmplattform mit einem Bagger im Wasser. Nach Angaben von t-online-Reporter Patrick Diekmann sind die Helfer inzwischen mit einem Boot von dort zurück an Land gefahren.
Am Ufer macht derweil ein Gerücht die Runde: Möglicherweise könnte die Rettungsaktion für heute abgebrochen werden. Als Grund wird vermutet, dass der Wal zuvor zu unruhig war und heftig um sich geschlagen hat. Demnach steht im Raum, dem Tier zunächst mehr Zeit zur Beruhigung zu geben.
12:14 Uhr:
„Wir wollen das Tier ohne Stress aus dieser Situation befreien. Er kommt aus diesem Gefängnis raus“, betont Tierärztin Janine Bahr van Gemmert.
Demnach habe sich Timmy bereits ein Stück in Richtung Fahrrinne bewegt. „Wir sind auf einem guten Weg – auch wenn wir nicht wissen, wie es ausgeht.“ Eine Rückkehr ins salzige Atlantikwasser könnte sich zudem positiv auf seine stark geschädigte Haut auswirken.
11:59 Uhr:
Die Tierärztin, die an der Rettungsaktion beteiligt ist, widerspricht kritischen Stimmen deutlich: „Viele sagen, man soll das Tier in Ruhe sterben lassen. Nein – dort gibt es keine Ruhe.“
Sie zeigt sich zuversichtlich: „Er hat eine reelle Chance zu überleben und dort herauszukommen.“
11:21 Uhr:
Ein großer Bagger bewegt sich auf einer Plattform im Wasser in Richtung Timmy.
11:12 Uhr:
Kommt jetzt Bewegung in die Rettung? Laut „Welt“ liegt Buckelwal Timmy bereits auf einer Plane. Damit beginnen offenbar die entscheidenden Stunden.
Spezielle Sauggeräte sollen nun den Schlick unter dem Tier entfernen, um es für die weiteren Maßnahmen vorzubereiten.
10.56 Uhr:
Helfer bedecken Timmy nach wie vor mit nassen Tüchern, benetzen ihn mithilfe ihrer Paddel mit Wasser. Von weiteren großen Rettungsmaßnahmen ist noch nichts zu sehen.
10:30 Uhr:
Auch mehr als 30 Minuten nach Timmys plötzlicher Reaktion halten die Helfer weiterhin deutlichen Sicherheitsabstand. Sie nähern sich dem Wal nur langsam, um auf mögliche unkontrollierte Bewegungen vorbereitet zu sein.
Was das Verhalten des Tieres ausgelöst hat, ist bislang unklar.
10:00 Uhr:
Der gestrandete Buckelwal hat laut der Deutschen Presse-Agentur heftig auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug kräftig mit seiner Schwanzflosse (Fluke) und drehte sich dabei um fast 90 Grad.
Aus Sicherheitsgründen zogen sich die Helfer daraufhin zunächst zurück. Nach wenigen Minuten beruhigte sich der Wal wieder und lag anschließend erneut ruhig im Wasser.
9:44 Uhr:
Der Buckelwal „Timmy“ vor der Insel Poel hebt seine Fluke aus dem Wasser. Beobachter berichten, dass er sich teilweise sogar um die eigene Achse dreht.
9:31 Uhr:
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus spricht am Morgen vor Ort mit Journalisten. Er geht davon aus, dass der Rettungsversuch „heute in die heiße Phase“ geht. Die entscheidende Phase stehe unmittelbar bevor.
Zum Zustand des Tieres erklärt Backhaus: Der Wal sei aufmerksam und reagiere auf Annäherung. Blutdruck und Atmung würden sich dabei verändern, außerdem kommuniziere er. „Er bekommt seine Chance“, so der Minister. „Jetzt muss er mitmachen.“
9:13 Uhr:
Sechs Helfer haben am frühen Morgen im Nebel ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals erneuert, um ihm Linderung zu verschaffen.
Im Laufe des Tages soll versucht werden, das Tier mithilfe von Luftkissen anzuheben. Da der Buckelwal jedoch seit mehr als zwei Wochen auf dem Meeresboden festsitzt, muss zunächst Sand unter ihm weggespült werden.
8:34 Uhr:
Mehrere Einsatzkräfte befinden sich wieder direkt bei dem Wal. Neben ihm liegt unter anderem ein Schlauchboot, Helfer arbeiten unmittelbar am Tier.
7:30 Uhr:
Experten gehen davon aus, dass der Wal stark geschwächt und schwer krank ist. Am Donnerstag nahmen ein Walexperte und zwei Tiermedizinerinnen vorsichtig Kontakt zu ihm auf. Dabei zeigte sich: Der Wal reagiert auf Ansprache, sein Blasrohr ist intakt, Entzündungszeichen wurden nicht festgestellt. Auffällige Unruhe zeigte das Tier nicht.
7:01 Uhr:
Laut „Ostsee-Zeitung“ ist bislang nur ein Boot der Wasserschutzpolizei in der Kirchsee – der Bucht vor Poel, in der sich der Wal befindet. Das private Rettungsteam war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor Ort.
Donnerstag, 16. April
23:30 Uhr:
Für die Rettung von „Timmy“ wird international Unterstützung organisiert. Die Multimillionäre Karin Walter-Mommert und Walter Gunz lassen eine auf Meeressäuger spezialisierte Tierärztin aus Hawaii einfliegen.
Dr. Jenna Wallace ist nach eigenen Angaben bereits auf dem Weg nach Deutschland, wie sie auf Instagram mitteilte. Ihre Ankunft wird für Freitagmorgen erwartet. „Beten, dass sie Timmy retten, bevor ich da bin – die Zeit arbeitet gegen ihn“, schrieb sie in ihrer Story.
Walter-Mommert äußerte sich gegenüber „Bild“ positiv über die Expertin: Sie habe bereits Wale operiert und sei eine energische, zugleich besonnene Persönlichkeit. „Wir sind froh und dankbar, sie dabei zu haben.“
18:09 Uhr:
Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal zeigt laut den Organisatoren des Rettungseinsatzes Reaktionen auf Ansprache. Ein Walexperte sowie zwei Tiermedizinerinnen konnten vorsichtig Kontakt zu dem Tier aufnehmen und sich dabei einen ersten Eindruck von seinem äußeren Gesundheitszustand verschaffen, wie eine Sprecherin mitteilte. Demnach ist das Blasrohr intakt und weist keine Anzeichen einer Entzündung auf. Auch wirkt der Meeressäuger ruhig und zeigt keine sichtbare Aufregung.
16:22 Uhr:
Die Vorbereitungen zur Rettung des gestrandeten Buckelwals laufen weiterhin auf Hochtouren. Laut „Bild“-Zeitung soll die eigentliche Bergung jedoch erst am Freitag starten. Heute konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, das restliche Equipment aufzubauen – aktuell werden die Schwimmpontons montiert. Unterstützung kommt dabei auch vom Unternehmer und MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz, der die Finanzierung mitträgt.
15:51 Uhr:
Die Rettung von Buckelwal „Timmy“ verzögert sich. Wie einer der beteiligten Unternehmer, Fred Babbel, gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte, wird das Tier heute nicht wie ursprünglich geplant mithilfe von Luftkissen angehoben und auf die Plane zwischen den Pontons verladen. „Vor morgen geht es nicht zu Timmy“, so Babbel. Ob sich dadurch auch der geplante Abtransport Richtung Nordsee am Freitag verschiebt, ist derzeit noch unklar.
14:53 Uhr:
Im Hafen von Kirchdorf ist ein Konvoi aus fünf schweren Lkw eingetroffen, beladen mit Kränen, Rohren, einem Bagger sowie großen Schwimmpontons. Diese sollen nun eingesetzt werden, um den Wal zurück in die Nordsee zu transportieren.
14:16 Uhr:
Am Ufer der Bucht, in der der Wal Timmy liegt, wird schweres Gerät positioniert. Ein Kran wird ausgefahren, außerdem steht dort unter anderem ein Container bereit.
13:43 Uhr:
Während erneut Einsatzkräfte im Wasser beim Buckelwal arbeiten, trifft an Land ein großer Mobilkran ein. Er könnte für die nächste Phase der Rettungsaktion vorgesehen sein.
13:08Uhr:
Der Wal Timmy treibt vorerst wieder allein im Wasser. Die Untersuchungen scheinen zunächst beendet zu sein, nun wird gespannt auf die Ergebnisse gewartet.
12:31 Uhr:
Greenpeace zieht sich aus der geplanten Rettung des vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Buckelwals zurück. Wie eine Sprecherin gegenüber der dpa erklärte, sehe man von weiterer Unterstützung ab, da das Tier nach aktuellen Erkenntnissen schwer krank und stark geschwächt sei. Gutachten des Deutschen Meeresmuseums sowie des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) bewerten die Chancen einer Lebendbergung als äußerst gering. Zudem bestehe ein erhebliches Risiko, dass der Wal dabei zusätzlich verletzt wird.
In den vergangenen Tagen hatte sich Greenpeace noch an den Rettungsmaßnahmen beteiligt. Künftig wolle sich die Organisation wieder stärker auf den langfristigen Schutz der Meere als Lebensraum für Wale konzentrieren.
12:20 Uhr:
Mehrere Helfer haben Wal Timmy inzwischen erreicht – jetzt beginnt die Untersuchung.
12:13 Uhr:
Eine Gruppe hat sich soeben vom Ufer aus auf den Weg gemacht und nähert sich dem Wal – damit beginnt die Rettungsaktion.
Poel, 16. April 2026 – Nach wochenlangem Drama und intensiven Debatten hat der private Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal „Timmy“ am Freitagvormittag begonnen. Umweltminister Till Backhaus (SPD) reiste persönlich zur Insel Poel und äußerte sich vor Ort optimistisch: „Er lebt, er zeigt Regung. Wir glauben, dass er die Chance hat – und diese Chance wollen wir nutzen.“
Der Minister betonte, dass die Initiative vollständig von privater Seite ausgeht. Das Landesumweltministerium werde die Maßnahmen lediglich begleiten, kontrollieren und überwachen. Ein Boot der Wasserschutzpolizei hat sich der Schutzzone bereits genähert.
Taucher nehmen ersten Kontakt auf
Zunächst sollen erfahrene Taucher Kontakt zu dem stark geschwächten Tier aufnehmen, seine Reaktion testen und den Untergrund untersuchen. Anschließend ist geplant, Timmy mit speziellen Luftkissen anzuheben, auf eine stabile Plane zu legen und zwischen zwei Pontons zu fixieren, um ihn in tiefere Gewässer der Nordsee zu schleppen.
Backhaus räumte jedoch ein, dass der Zustand des Wals weiter abbaut. „Der Wal hat bereits Geschichte geschrieben“, sagte der Minister sichtlich bewegt und verriet, dass er in der vergangenen Nacht nur zwei Stunden geschlafen habe.
Experten bleiben skeptisch
Während Tierschützer und private Helfer, darunter der bekannte Unternehmer Walter Gunz, Hoffnung schöpfen, bleiben Meeresbiologen und Walschutz-Experten zurückhaltend bis ablehnend. Timmy liegt seit mehreren Wochen in sehr flachem Wasser. Er hat nachweislich Wasser in der Lunge und zeigt deutliche Anzeichen von Erschöpfung. Viele Fachleute halten weitere Eingriffe für riskant und befürchten, dass zusätzlicher Stress das Tier schneller töten könnte.
Trotzdem entschied sich die Landesregierung, den privaten Rettungsversuch zuzulassen. „Wir wollen nichts unversucht lassen“, hieß es aus dem Ministerium.
Wochenlanges Hin und Her
Der Fall des Buckelwals hatte Mecklenburg-Vorpommern wochenlang in Atem gehalten. Zunächst waren behördliche Rettungsversuche gescheitert, eine geplante Bagger-Aktion wurde gerichtlich gestoppt. Mehrere Eilanträge von Tierschützern und Privatpersonen wurden abgelehnt. Nun soll der letzte große Versuch mit technischer Unterstützung und privater Finanzierung doch noch starten.
Ob die aufwendige Aktion Erfolg haben wird, ist völlig offen. Sollte Timmy die Bergung und den Transport überleben, wäre das eine Sensation. Stirbt er während der Rettung, droht den Verantwortlichen massive Kritik.
Die gesamte Region und Tausende Menschen im Land verfolgen das Schicksal des Wals mit großer Anteilnahme. Viele drücken Timmy die Daumen – in der Hoffnung auf ein kleines Wunder in der Wismarbucht.



